Historisches

Hier zeigen wir in Bildern und Berichten, wie die Modellfluggruppe entstanden ist. Leider sind dem Verfasser nicht alle Einzelheiten der Bilder bekannt. Wenn jemand sich wieder findet bzw. etwas über die Bilder berichten kann, dann würde der Verfasser Winfried Roder sich über Informationen sehr freuen.
Die Bilder wurden teilweise von unserem Mitglied Eberhard Jansen gescannt.

 

 


Burkhard mit seinem Fantasiemodell mit Pilot "Wum". Mit einem damals relativ großen Motor mit 10 cm³ Hubraum flog auch das "Unmögliche", ein Riesenspaß für Jung und Alt.


Ein Supertransporter für Flugmodelle, Hartmut hilft beim "Entladen"


Helmut mit seiner Burda- Piper. Nach der Landung warf sie sich einfach auf den Rücken, mal seh´n was die Ursache war.


Die Zeit der Motorflugwettbewerbe ab 19?? an unserem Modellflugplatz "am Kallbach". Damals waren die RC I- Modelle mit 6,5ccm oder 10ccm Motoren die Standards. Links Uli mit seinem Modell Balou und in der Mitte Reinhold Förster mit seiner Sicroly.
Die RC I Modelle (Vorgänger der Motorflugklassse F3A) gab es in 3 verschiedenen Größen

Die Hubraumklasse wurde aus der englisch- / amerikanischen Masseinheit für Volumen Kubik- Inch abgeleitet.

 

1980


Modellflugplatz in Olm in der Nähe der Stadt Luxemburg.
Zu den luxemburgerischen Modellfliegern hatten die "KRANICHE" schon einige Jahre Kontakt. Einige der Modellflieger dort (Paul Behm Lucienne Gerard und weitere) flogen bei den Weltmeisterschaften im Kunstflug (damals RC1) mit.


Solche Dimensionen von Modellflugzeugen hatten die Simmerather Modellflieger bis dahin noch nicht gesehen.
Paul und Lucienne bauten erstmalig Großmodelle, die die Modellflugwelt bis dahin noch nie gesehen hatte. Zu dieser Zeit war ein Motorflugmodell mit etwas über 2m Spannweite und einem Benzinmotor mit 38ccm (Zeit der Quadra Motoren) schon ein richtiges Großmodell. Spitzenservos hatten in dieser Zeit Drehmomente von 30Ncm und weniger. Heute liegt dieser Wert schon bei 120 bis 200Ncm!!

 


Winfried´s Modelle links Vinetta, ein Pylonracer für 3,5 ccm Motoren, konstruiert von Werner Dettweiler. Rechts der Matlas, eine Konstruktion von der heute immer noch aktiven Modellfluglegende Wolfgang Matt. Das Modell befindet sich noch heute (2010) in einem flugfähigen Zustand.


Gruppenfoto auf dem Modellflugplatz "am Kallbach". Die Segelflugmodell sind inzwischen größer geworden. 3m Spannweite war zur damaligen Zeit schon ein besonders großes Segelflugmodell. Gestartet wurden die Modelle über ein Seil, dass über eine Umlenkrolle geführt wurde.


Die stolzen Sieger eines RC IV- Wettbewerbs.
In diesem Wettbewerb ging es darum, dass das Segelflugmodell nach dem Hochstart möglichst lange in der Luft blieb. Unserer Freunde die Greifvögel zeigten uns zum Teil, wo die warme aufsteigende Luft (Thermik genannt) zu finden ist. Derjenige, der in mehreren Durchgängen die Thermik am Besten auskurbeln konnte, stand anschließend auf dem Siegertreppchen. Zum Sieg gehörte natürlich immer auch ein Teil Glück mit dazu.

 

 

1979


Wanderpokalfliegen der Segelflugmodelle im August 1979.
Auf dem Bild von links nach rechts: Bodo Behlau, Dietmar Jung, Ulrich Mies, Bernd Hürtgen, Helmut Ervens, Stephan Braun, Christoph Ervens, Edith Ervens, Michael Flossdorf, Manfred Abel, Heinz Leptaijnik, Winfried Roder, Bernd Stollenwerk, Eberhard Jansen, Knuth Rothstein und Günter Sories. Hartmut Braun mit Modellkennung D-9422 hat sich hinter Knuth versteckt. Sieger des Wettbewerbs wurde Eberhard, zweiter Winfried und Dritter wurde Hartmut.

 

1978


Die Jugendwettbewerbe, hier der UHU- Wettbewerb von 1978 gehörten immer fest zum Vereinsgeschehen dazu.


RC IV- Wettbewerb von 1978 mit den 3 erstplazierten (v. l. n. r.) Heinz Leptajnik (b), Winfried Roder und Bernd Stollenwerk. Burkhard Wilden überreichte dem erstplazierten Winfried Roder den DJK Wanderpokal. Bernd und Winfried setzten als Modell den Graupner Cirrus ein. Das Modell hatte für unsere damaligen Verhältnisse eine große Spannweite von 3m. Der Rumpf wurde aus 3 Teilen aus einem Art ABS Kunststoff zusammengeklebt, die Tragfläche wurde in konventionelle Rippenbauweise erstellt und anschließend bespannt. Der Hochstart der Modelle erfolgte von Hand mit Hilfe einer Umlenkrolle und einer  festgelegten Seillänge.


Winfried Roder 1978 mit seinem ersten Motorflugmodell, einem Taxi. Dieses legendäre Modell des Hersteller Graupner Modellbau war mit einem Verbrennungsmotor mit 3,2 ccm Hubraum bestückt.


Zünftige Einweihung unseres neuen Modellflugplatzes "am Kallbach". Wer erkennt sich noch wieder?

 

1976 und früher


Winfried´s erstes Segelflugmodell, ein Graupner Cirrus fertig im Rohbau. Nach erfolglosen Erstflugversuchen fand der richtige Erstflug mit gesteuerter Landung auf dem Modellflugplatz "am dürre Bohm statt"


Bernd`s legendäres Modell Champion. Das Modell hatte einen neuartigen Kunststoffrumpf, der sich nicht kleben ließ. Alle Einbauten und Verbindungen mussten geschraubt werden. Die Aufnahmen entstanden noch an unserem Modellflugplatz "am dürre Bohm". Der verschlissene Modellrumpf diente einige Jahre später auf einer Veranstaltung als Sammelbüchse zu Gunsten des Neubaus "am Kallbach" zur Verfügung.


Damals noch eine Sensation, unser Bekannter Paul Behm aus Luxemburg flog den Simmerather Modellfliegern einen ferngesteuerten Modellhubschrauber vor.


Alle warten gespannt auf den Start.


Weitere Uhu- Wettbewerbe am ersten Modellflugplatz am "dürre Bohm"


Hartmut Braun mit seinem Dandy. Das Modell wurde mit einer so genannten "Tip Tip" Fernsteuerung gesteuert. Bei den damaligen Fernsteuerungen liefen die Servos bei einem Senderimpuls so lange, bis das man den Steuerknüppel wieder in die Neutrallage brachte. Durch schnelles Antippen des Steuerknüppels konnte das Servo eine bestimmte Position einnehmen und das Modell flog dann in die vorgegebene Richtung. Bei heutigen Fernsteuerungen folgt das Servo exakt dem Knüppelweg des Senders, so dass im Vergleich zu damals ein sehr feinfühliges Steuern möglich ist.


Massenproduktion der Segelflugmodelle. Aufgrund der (Un-) Zuverlässigkeit der damaligen Fernsteuerungsanlagen musste Nachschub produziert werden.


Die Anfänge des ferngesteuerten Modellflugs bei den "KRANICHEN". Von links Wolfgang Zilligen mit Dandy, Bernd Stollenwerk und Stephan Braun mit dem kleinen Uhu und Volkmar Zilligen  mit der Tragfläche in der Hand.


Freiflug hat es den Gründern der Modellfluggruppe schon immer angetan. Hier der legendäre kleine Uhu von ??


Bild eines früheren Uhu- Wettbewerbs unterhalb des ersten Platzes am "dürre Bohm"